Nachbericht zur Mitglieder-Info Hallenerweiterung am 30.6.2026
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- vor 15 Stunden
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Der Vorstand hatte eingeladen, um zum aktuellen Stand der Überlegungen zu einer möglichen Erweiterung der Hallenkapazitäten zu informieren. Eine leider recht überschaubare Anzahl interessierter Mitglieder diskutierte mit dem Vorstand und Vertretern des Führungskreises die vorgestellten Optionen und Rahmenbedingungen. Am Ende blieb ein Stimmungsbild, das den Vorstand ermutigt, das Thema „Bau einer Zweifeldhalle“ weiterzuverfolgen.
Zum Inhalt der Veranstaltung in aller Kürze: Schon die Mitgliederbefragung aus dem Jahr 2024 hatte einen Bedarf an mehr Wintertrainings- und -spielkapazitäten ergeben. Auf Grundlage einer Bedarfserhebung bei den umliegenden Vereinen (18 Rückmeldungen) haben wir abgeleitet, dass perspektivisch weitere 2 Hallenplätze benötigt werden, um den Anforderungen der Mitglieder gerecht zu werden, weiter wachsen zu können sowie die benötigten Trainings- und Spielkapazitäten zu schaffen, um eigene Talente aus der Region zu entwickeln und zu halten.
Machbarkeitsstudie
Gem. Beschluss der Mitgliederversammlung hatten wir die Firma Padberg Projektbau aus Schenkelberg im Westerwald mit der Durchführung der Machbarkeitsstudie beauftragt, die Herr Padberg in der Veranstaltung vorstellte. Im Ergebnis gibt es zwei Varianten, die realisierungsfähig sind: Eine Zweifeldhalle auf den Plätzen 8 und 9 (hier ist ein direkter Anschluss an den Bestand kaum machbar, weil die Feuerwehrzufahrt am Parkplatz erhalten bleiben muss) sowie eine Zweifeldhalle auf den Plätzen 4 und 5. Zusätzlich wurde der Bau eines Mehrzweckgebäudes als Clubheim/Veranstaltungsraum auf der Wiese parallel zum Platz 1 visualisiert und diskutiert – dieses könnte eine hinsichtlich Gestaltung und Nutzungsmöglichkeiten attraktive Verbindung zwischen Bestand und neuer Halle darstellen und die Centercourt-Situation deutlich aufwerten.
Sodann wurden Finanzierungs- und Amortisationsszenarien dargestellt, die aufzeigen, dass eine Realisierung erhebliche Mittel binden würde, eine Refinanzierung der jährlichen Belastung aber im Bereich des Möglichen liegt – sofern die unterstellten Auslastungszahlen und damit die Einnahmen stichhaltig sind.
Schließlich ging es um Alternativen und/Ergänzungen zum Bau einer Halle: Die Frage, ob ein Wegfall von 2 Freiplätzen als „Preis“ in Kauf genommen würde (Option speziell für den Verbandsspielbetrieb: Nutzung von Ausweichplätzen auf umliegenden Anlagen; spürbare Skepsis) und ob man angesichts der künftigen klimatischen Herausforderungen sukzessive auf andere Beläge (ohne Bewässerung) umsteigen sollte, die dann auch eine ganzjährige Bespielbarkeit und deutlich niedrigere Instandhaltungskosten ermöglichen.
Mitgliederangebote
Zum Abschluss zeigte der Vorstand nochmals auf, dass zwar einerseits aus dem Mitgliederkreis der Wunsch nach weiteren Tennisangeboten (Turniere, Spielertreffs, Kurse, Wintertraining… groß war (Mitgliederbefragung), andererseits aber die vielfältigen und zahlreichen Angebote, die seitdem gemacht wurden (After work meet & greet​, Cardiotraining, Konditionstraining​, Saisonvorbereitungstraining​, Feriencamps (Jugendliche und Erwachsene)​ etc.) sehr wenig Resonanz finden. Viele dieser angebotenen Termine mussten wieder abgesagt werden. Die sich anschließende Diskussion ergab wenig Lösungsansätze. Dem Führungskreis ist wichtig: Die Gemeinschaft im Verein lebt vom „Mitmachen“. Wir müssen uns am Bedarf orientieren. Gibt es keine Nachfrage, werden die Angebote nicht aufrechterhalten werden können.





